Chronologie der Entwicklung des Kunstwerkes „Der Bevölkerung“ von Hans Haacke.

31. Juli 2020
Seit der Eröffnung am 12. September 2000 – während der Wahlperiode 14 – bis heute haben sich 390 Abgeordnete aus allen Bundestagsfraktionen mit Erdbeiträgen aus ihren Wahlkreisen am Projekt beteiligt.

12. September 2000
Bundestagspräsident Wolfgang Thierse gibt den Auftakt zur Ausstreuung der Wahlkreiserde mit Erde vom Jüdischen Friedhof aus seinem Berliner Wahlkreis.

25. August 2000
Installation der Webcam zur fortlaufenden Projektdokumentation. Start der Website www.derbevoelkerung.de

3. Juli 2000
Einladung der Abgeordneten zur Teilnahme am Projekt und Versand der vom Künstler gestalteten Jutesäcke für den Transport von Erde aus ihren Wahlkreisen.

10. April 2000
Beauftragung der am Projekt beteiligten Firmen.

5. April 2000
Auf der Tagesordnung des Bundestages: Debatte und Abstimmung über das Projekt. Knappe Entscheidung für die Realisierung des Projektes mit 260 zu 258 Stimmen bei 31 Enthaltungen.

SPD: ja: 9, nein: 188, enthalten: 20.
CDU/CSU: ja: 211, nein: 2, enthalten: 0.
FDP: ja: 31, nein 3, enthalten: 0.
Die Grünen: ja: 7, nein: 25, enthalten: 8.
Die Linke: ja: 0, nein: 42, enthalten: 3.

17. Februar 2000
Einzelne Abgeordnete kündigen ihren Widerstand an. Der Ältestenrat des Bundestages berät über Hans Haackes Projekt und empfiehlt eine Parlamentsdebatte.

25. Januar 2000
Auf Empfehlung des Ältestenrates kommt das Projekt noch einmal auf die Tagesordnung des Kunstbeirates. Der Kunstbeirat bekräftigt sein Votum für das Projekt erneut mit großer Mehrheit

2. November 1999
Der Kunstbeirat des Bundestages stimmt der Realisierung des Projektes DER BEVÖLKERUNG mit großer Mehrheit zu.

Mitglieder des Kunstbeirates in der 14. Wahlperiode: Wolfgang Thierse (SPD),
Anni Brandt-Elsweier (SPD), Dagmar Schmidt (SPD), Gisela
Schröter (SPD), Gert Weisskirchen (SPD), Renate Blank (CDU), Volker
Kauder (CDU), Dr. Rita Süssmuth (CDU), Dr. Antje Vollmer (Die Grünen),
Franziska Eichstädt-Bohlig (Die Grünen), Ulrich
Heinrich (FDP), Heinrich Fink (Die Linke).

3. Juni 1999
Unterzeichnung des Vertrags zwischen der Projektgesellschaft „ARGE-Kunst im Nördlichen Lichthof des Reichstagsgebäudes“ von Hans Haacke und Oliver Schwarz und der Bundesbaugesellschaft im Auftrag des Deutschen Bundestages.

22. Juni 1998
Hans Haacke nimmt die Einladung an. Beginn der Konzepterarbeitung.

17. Mai 1998
Hans Haacke wird vom Deutschen Bundestag eingeladen, ein Konzept zur künstlerischen Gestaltung des nördlichen Lichthofs im Rahmen der Kunst-am-Bau-Projekte für das Reichstagsgebäude zu entwickeln.

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