Die Werkstatt

Die Werkstatt DER BEVÖLKERUNG ist eine zivilgesellschaftliche Initiative für demokratische Kultur. Seit 25 Jahren bringen sich Bundestagsabgeordnete und Menschen aus ihren Wahlkreisen in das Kunstwerk DER BEVÖLKERUNG im Reichstagsgebäude ein. Mit ihnen entwickeln wir für die beteiligten Wahlkreise Dialog- und Bildungsformate zur parlamentarischen Demokratie.

Unsere Kooperationsformate sind vielgestaltig und rangieren von öffentlichkeitswirksamen Ausstellungen über Workshops bis hin zu Podiumsgesprächen und Austauschformate in kleiner Runde.

Aktivitäten und Projekte

Ein Überblick über die vielen Projekte und Formate, die die Werkstatt DER BEVÖLKERUNG vorrantreibt.

Kooperationen

Eine Auswahl institutioneller Kooperationspartner für Ausstellungen und Veranstaltungen zum fortlaufenden Kunstprojekt DER BEVÖLKERUNG seit dessen Beginn im Jahr 2000.

Akademie der Künste Berlin Logo
Belvedere 21 in Wien
Das Logo der Berlin Art Week
Bonner Bundeskunsthalle
Logo Initialien bpb
Das Logo der Oldenburger Carl von Ossietzky Universität
Hamburger Deichtorhallen Logo
Deutscher Bundestag Logo
Geraer Häselburg Kunsthaus Logo
Goeteborger International Biennial for Contemporary Art Logo
Frankfurter Johann Wolfgang Goethe Universität
Das Berliner Museum Jüdisches Museum Berlin Logo
Berliner Kulturprojekte als Logo
Das Goslaer Mönchehaus Museum als Logo
Das New Yorker New Museum als Logo
PORTIKUS
Frankfurter Kunstahlle Schirn als Logo
Das Altenburg Gera Theater als Logo

Menschen

Das gemeinnützige Unternehmen entstand aus einer zivilgesellschaftlichen Initiative für das 25-Jährige Jubiläum um Oliver Schwarz, den Mitinitiator und langjährigen Leiter des Kunstprojektes an der Seite von Hans Haacke. Die Werkstatt versteht sich als kulturelle Praxis einer lebendigen Demokratie und offenen Gesellschaft im Beziehungsfeld von Kunst, Politik und Zivilgesellschaft.

Initiatoren

Oliver Schwarz im Portrait

Oliver Schwarz

Künstlerischer Leiter
Oliver war Mitinitiator und Projektleiter von DER BEVÖLKERUNG an der Seite von Hans Haacke. Seit 2000 verantwortet er das Archiv und die fortlaufende Dokumentation sowie Ausstellungen und Publikationen im Bezugsfeld. Oliver, gebürtiger Thüringer, wurde nach dem Abitur in der DDR im Sommer 1983 politisch inhaftiert und 1984 durch die Bundesregierung freigekauft. Er studierte in Berlin (West), Los Angeles und Frankfurt am Main freie Kunst und Medienwissenschaften. Als Co-Founder und Geschäftsführer war er seit 1994 am Aufbau von Unternehmen in den Bereichen Kultur und digitale Infrastruktur beteiligt. Seine Interessen an Systemtheorie und interdisziplinärer Praxis verbinden ihn seit seiner ersten Zusammenarbeit im Jahr 1990 am Projekt “Die Endlichkeit der Freiheit” eng mit Hans Haacke.

Marius Hasenheit

Geschäftsführer
Marius ist Herausgeber des transform Magazins. Als Unternehmer und Nachhaltigkeitsberater unterstützt er Organisationen darin, Nachhaltigkeitsstrategien zu entwickeln und umzusetzen. Seine Erfahrungen in den Bereichen Medien, Wirtschaft und Gesellschaft bezüglich des Ausschöpfens von Transformationspotenzialen bringt er in die Werkstatt DER BEVÖLKERUNG ein.
Marius Hasenheit im Portrait
Oliver Schwarz im Portrait

Oliver Schwarz

Künstlerischer Leiter
Oliver war Mitinitiator und Projektleiter von DER BEVÖLKERUNG an der Seite von Hans Haacke. Seit 2000 verantwortet er das Archiv und die fortlaufende Dokumentation sowie Ausstellungen und Publikationen im Bezugsfeld. Oliver, gebürtiger Thüringer, wurde nach dem Abitur in der DDR im Sommer 1983 politisch inhaftiert und 1984 durch die Bundesregierung freigekauft. Er studierte in Berlin (West), Los Angeles und Frankfurt am Main freie Kunst und Medienwissenschaften. Als Co-Founder und Geschäftsführer war er seit 1994 am Aufbau von Unternehmen in den Bereichen Kultur und digitale Infrastruktur beteiligt. Seine Interessen an Systemtheorie und interdisziplinärer Praxis verbinden ihn seit seiner ersten Zusammenarbeit im Jahr 1990 am Projekt “Die Endlichkeit der Freiheit” eng mit Hans Haacke.
Marius Hasenheit im Portrait

Marius Hasenheit

Geschäftsführer
Marius ist Herausgeber des transform Magazins. Als Unternehmer und Nachhaltigkeitsberater unterstützt er Organisationen darin, Nachhaltigkeitsstrategien zu entwickeln und umzusetzen. Seine Erfahrungen in den Bereichen Medien, Wirtschaft und Gesellschaft bezüglich des Ausschöpfens von Transformationspotenzialen bringt er in die Werkstatt DER BEVÖLKERUNG ein.

Ehrenamtliches Kernteam

Timo Merten im Portrait

Timo Merten

Kommunikation & Archiv
Lars Reisberg

Lars Reisberg

Projektmanager
Lisa Schellig im Portrait

Lisa Schellig

Buchhaltung
Sebastian Vesper im Portrait

Sebastian Vesper

Partnerschaften
Anna Voelske im Portrait

Anna Voelske

Strategie & Kommunikation
Portrait Valeska im Portrait

Valeska von Bonin

Partnerschaften und Kommunikation

Beirat

Sahra Alberti im Portrait

Dr. Sarah Alberti

Kunsthistorikerin, Journalistin
Sarah ist Journalistin und Kunsthistorikerin in Leipzig. Gegenstand ihrer Promotion ist Kunst im Spiegel deutsch-deutscher Zeitgeschichte am Beispiel des Ausstellungsprojektes „Die Endlichkeit der Freiheit“, das im Sommer 1990 als unmittelbare Reaktion auf die Maueröffnung in Ost- und Westberlin stattfand. Auch Hans Haacke hatte daran teilgenommen. Mit ihm realisierte sie 2018/2019 die Hängung seines documenta-14-Banners „Wir (alle) sind das Volk“ in verschiedenen Städten in den neuen Bundesländern. Sie arbeitet als freie Autorin für Magazine, Künstler:innen und Institutionen wie die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und den Hamburger Bahnhof- Nationalgalerie der Gegenwart.
Michael S. Cullen im Portrait

Michael S. Cullen

Historiker, Publizist, Experte Reichstagsgebäude
Michael S. Cullen, geboren 1939 in New York, studierte Philosophie, Geschichte und russische Philologie und lebt seit 1964 in Berlin. Von 1964 bis 1979 führte er die Galerie Mikro, in der er unter anderem Jim Dine, Eduardo Paolozzi, Dieter Roth und erstmals in Berlin David Hockney zeigte; 1971 gab er mit einer Postkarte an Christo und Jeanne-Claude den Anstoß zur Verhüllung des Reichstagsgebäudes, die nach mehr als zwei Jahrzehnten parlamentarischer Debatten 1995 verwirklicht wurde. Als Bau- und Stadthistoriker forscht und publiziert Cullen seit Jahrzehnten zur Berliner Baugeschichte. Nach dem Mauerfall beriet er bis 2002 die Restaurierung des Brandenburger Tores. Sein Standardwerk "Der Reichstag – Parlament, Denkmal, Symbol" erschien 1995; im selben Jahr wurde er mit dem Verdienstorden des Landes Berlin, 2003 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Dr. Ingrid Pfeiffer im Portrait

Dr. Ingrid Pfeiffer

Chefkuratorin Schirn - Frankfurt Main
Dr. Ingrid Pfeiffer studierte Kunstgeschichte und Medienwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg und wurde dort 1997 mit einer Arbeit über den Berliner Avantgardekünstler Erich Buchholz promoviert. Von 1996 bis 2000 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Museum Wiesbaden, unterbrochen von längeren Forschungsaufenthalten in New York. Seit 2001 ist sie Kuratorin an der Schirn Kunsthalle Frankfurt, wo sie, begleitet von zahlreichen Publikationen umfassende Ausstellungen kuratiert, darunter Retrospektiven zu Yves Klein (2004), James Ensor (2005/06), László Moholy-Nagy (2009/10), Yoko Ono (2013) und Philip Guston (2014), aber auch thematisch einflussreiche Projekte wie „Impressionistinnen" (2008), „Surreale Dinge" (2011), „Sturm-Frauen" (2015), „Glanz und Elend in der Weimarer Republik" (2017/18) und „Fantastische Frauen. Surreale Welten von Meret Oppenheim bis Frida Kahlo" (2020). Sie kuratierte die weltweit erste umfassende Einzelausstellung zu Suzanne Duchamp sowie zuletzt die große Hans-Haacke-Retrospektive (November 2024 – Februar 2025), eine Kooperation der Schirn mit dem Belvedere Wien.
Dr. Andreas Kaernbach im Portrait

Dr. Andreas Kaernbach

Kunsthistoriker, Leiter Kunstreferat Bundestag 1998-2024
Dr. Andreas Kaernbach studierte in Bonn und Wien und arbeitete von 1989 bis 2024 in der Verwaltung des Deutschen Bundestages. Dort betreute er zunächst die parlamentsgeschichtliche Ausstellung im Reichstagsgebäude und später im Deutschen Dom in Berlin. Seit 2000 war er Kurator der Kunstsammlung, Sekretär des Kunstbeirates und seit 2005 Leiter des Referates "Kunst im Deutschen Bundestag". In diesen Funktionen betreute und beriet er den Kunstbeirat sowohl bei den Erwerbungen für die Sammlung als auch bei der Ausgestaltung der Kunst-am-Bau-Projekte. Außerdem kuratierte er im Kunst-Raum des Deutschen Bundestages, im Mauer-Mahnmal, im Schadow-Haus sowie im Verbindungsbüro des Bundestages in Brüssel Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst.
Sahra Alberti im Portrait

Dr. Sarah Alberti

Kunsthistorikerin, Journalistin
Sarah ist Journalistin und Kunsthistorikerin in Leipzig. Gegenstand ihrer Promotion ist Kunst im Spiegel deutsch-deutscher Zeitgeschichte am Beispiel des Ausstellungsprojektes „Die Endlichkeit der Freiheit“, das im Sommer 1990 als unmittelbare Reaktion auf die Maueröffnung in Ost- und Westberlin stattfand. Auch Hans Haacke hatte daran teilgenommen. Mit ihm realisierte sie 2018/2019 die Hängung seines documenta-14-Banners „Wir (alle) sind das Volk“ in verschiedenen Städten in den neuen Bundesländern. Sie arbeitet als freie Autorin für Magazine, Künstler:innen und Institutionen wie die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und den Hamburger Bahnhof- Nationalgalerie der Gegenwart.
Michael S. Cullen im Portrait

Michael S. Cullen

Historiker, Publizist, Experte Reichstagsgebäude
Michael S. Cullen, geboren 1939 in New York, studierte Philosophie, Geschichte und russische Philologie und lebt seit 1964 in Berlin. Von 1964 bis 1979 führte er die Galerie Mikro, in der er unter anderem Jim Dine, Eduardo Paolozzi, Dieter Roth und erstmals in Berlin David Hockney zeigte; 1971 gab er mit einer Postkarte an Christo und Jeanne-Claude den Anstoß zur Verhüllung des Reichstagsgebäudes, die nach mehr als zwei Jahrzehnten parlamentarischer Debatten 1995 verwirklicht wurde. Als Bau- und Stadthistoriker forscht und publiziert Cullen seit Jahrzehnten zur Berliner Baugeschichte. Nach dem Mauerfall beriet er bis 2002 die Restaurierung des Brandenburger Tores. Sein Standardwerk "Der Reichstag – Parlament, Denkmal, Symbol" erschien 1995; im selben Jahr wurde er mit dem Verdienstorden des Landes Berlin, 2003 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Dr. Ingrid Pfeiffer im Portrait

Dr. Ingrid Pfeiffer

Chefkuratorin Schirn - Frankfurt Main
Dr. Ingrid Pfeiffer studierte Kunstgeschichte und Medienwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg und wurde dort 1997 mit einer Arbeit über den Berliner Avantgardekünstler Erich Buchholz promoviert. Von 1996 bis 2000 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Museum Wiesbaden, unterbrochen von längeren Forschungsaufenthalten in New York. Seit 2001 ist sie Kuratorin an der Schirn Kunsthalle Frankfurt, wo sie, begleitet von zahlreichen Publikationen umfassende Ausstellungen kuratiert, darunter Retrospektiven zu Yves Klein (2004), James Ensor (2005/06), László Moholy-Nagy (2009/10), Yoko Ono (2013) und Philip Guston (2014), aber auch thematisch einflussreiche Projekte wie „Impressionistinnen" (2008), „Surreale Dinge" (2011), „Sturm-Frauen" (2015), „Glanz und Elend in der Weimarer Republik" (2017/18) und „Fantastische Frauen. Surreale Welten von Meret Oppenheim bis Frida Kahlo" (2020). Sie kuratierte die weltweit erste umfassende Einzelausstellung zu Suzanne Duchamp sowie zuletzt die große Hans-Haacke-Retrospektive (November 2024 – Februar 2025), eine Kooperation der Schirn mit dem Belvedere Wien.
Dr. Andreas Kaernbach im Portrait

Dr. Andreas Kaernbach

Kunsthistoriker, Leiter Kunstreferat Bundestag 1998-2024
Dr. Andreas Kaernbach studierte in Bonn und Wien und arbeitete von 1989 bis 2024 in der Verwaltung des Deutschen Bundestages. Dort betreute er zunächst die parlamentsgeschichtliche Ausstellung im Reichstagsgebäude und später im Deutschen Dom in Berlin. Seit 2000 war er Kurator der Kunstsammlung, Sekretär des Kunstbeirates und seit 2005 Leiter des Referates "Kunst im Deutschen Bundestag". In diesen Funktionen betreute und beriet er den Kunstbeirat sowohl bei den Erwerbungen für die Sammlung als auch bei der Ausgestaltung der Kunst-am-Bau-Projekte. Außerdem kuratierte er im Kunst-Raum des Deutschen Bundestages, im Mauer-Mahnmal, im Schadow-Haus sowie im Verbindungsbüro des Bundestages in Brüssel Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst.

Freunde der Werkstatt

Wir danken aufs Herzlichste den ersten Freunden unserer Werkstatt für ihre initiale Unterstützung im Jahr 2025 – dem Jubiläumsjahr DER BEVÖLKERUNG:

Dr. Holger Bergbach Berlin, Kai Bodensiek Berlin, Antje Flemming  Berlin, Peter Gericke Berlin, Hubert Gertis Berlin, Prof. Bernhard Jussen Frankfurt am Main, Philipp Kiekbusch Berlin, Regula & Dr. Matthias Lutze  Berlin,  Antje Meyer Berlin, Dr. Jared Preston Berlin,  Manuel Ronnefeldt Wien, Felix Hansen Berlin,  simple.de Köln, Familie Koschinsky Berlin